Liebe Interessierte an Inhouse - Veranstaltungen!

Die nachfolgend beschriebenen Inhalte bilden Leistungen, die wir über unser Know-how und personellen Ressourcen erbringen. Terminlich versuchen wir uns weitestgehend nach Ihren Wünschen auszurichten, Preise auf Anfrage.

Kontakt über unsere Krefelder Niederlassung:
0 21 51 / 89 49 0 oder hfalk@rtwest.de
Holger Falk

1.1 Bewegen und Mobilisieren
Transfers zur Bewegungsförderung von Bewohnern und Patienten

•  Bewusstmachung: Was ist Bewegung? Warum (eigene) Körperwahrnehmung?
•  Anbahnung der Pflegesituation (Tempo, Distanzen, Berührungen).
•  Einbindung/Nutzung physiologischer Grundlagen zur Bewegungsförderung.
•  Patienten in den Stand bewegen - Transfer Bett/(Roll)Stuhl.
•  Unterstützung bei Bewegung im Bett (Umlagern, Höhen- und Seitenbewegung).
•  Besondere Anforderungen und Lagerungsaspekte bei Halbseitengelähmten.
Effektiver Einsatz von mobilisierenden Hilfsmitteln für die Bewegung der zu Pflegenden
unter Einbeziehung derer Ressourcen und einer rückenschonenden Arbeitsweise.


(Dauer 2 bis 3 Stunden, je nach Gewichtung)



1.2 Workshop Management von Problemwunden

Die Zeit heilt alle Wunden? Eben nicht. Mehr als vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter venösen Ulcera, Dekubitalulcera und dem Diabetes-Fuß-Syndrom.

Ziel dieses Praxisseminars ist es, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Versorgung von Patienten oder Bewohnern mit (chronischen) Wunden zu vermitteln und die TeilnehmerInnen zu befähigen, dieses Wissen und daraus resultierende Fertigkeiten, in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen. 

Ganz wichtig: Nach kurzer Einführung ins Thema stehen insbesondere Fallbeispiele zur Diskussion. Von daher setzt dieser Workshop die Bereitschaft der TeilnehmerInnen voraus, sich aktiv in die Beurteilung der zur Diskussion stehenden Fälle einzubringen und das Wundmanagement im gemeinsamen Miteinander zu erarbeiten.

Themenschwerpunkte:
•  Wundmanagement: Kein lokales Problem.
•  Wie entstehen Störungen der Wundheilung?
•  Wundbeurteilung - Risikofaktoren
•  Fallbeispiele zur feuchten, modernen Wundbehandlung und deren praktisches Handling

(Dauer 90 Minuten)


1.3 Schulung und Hospitation in der Wundtherapie

Ziel ist es, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Versorgung von Patienten oder Bewohnern mit (chronischen) Wunden zu vermitteln und die TeilnehmerInnen zu befähigen, dieses Wissen und daraus resultierende Fähigkeiten in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Die Bausteine richten sich daher in erster Linie an MitarbeiterInnen, die bereits Erfahrungen mit Wundproblematiken sammeln konnten und interessiert sind, ihre Fachkompetenz, Ihr Urteilsvermögen und daraus resultierende Handlungsstrategien, zielgerichtet und praxisorientiert zu erweitern sowie innerhalb eines fachlichen Gedankenaustausches zu erörtern. Wir verstehen hierin unseren aktiven Beitrag für die praktische Ausgestaltung Ihres Qualitätsmanagements. Insofern handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, der nachgehende Begleitung und Betreuung abrufbar gewährleistet. Das wir Ihnen mit der Wundambulanz am Krankenhaus Bergmannsheil in Gelsenkirchen, insbesondere in punkto "Hospitation", einen solch renommierten Partner präsentieren können, freut uns ganz besonders.

Dieses Konzept beinhaltet drei Bausteine:
a) Kausale Zusammenhänge und Grundlagen

b) 2 x Hospitation (innerhalb von zehn Tagen) der Teilnehmer am Knappschaftskrankenhaus Bergmannsheil in Gelsenkirchen. Die Gruppe wird halbiert und hat Terminvarianten zur Auswahl.
c) Reflexion und "Brainstorming"

Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat hinsichtlich der vermittelten Inhalte. Die Hospitation in Gelsenkirchen wird gesondert bescheinigt. Die Runde ist auf 14 Teilnehmer begrenzt.


1.4 Kompressionstherapie, speziell Wickelworkshop

Dieser Workshop greift die Grundlagen der therapeutischen Kompressionsbehandlung auf. Die TeilnehmerInnen lernen insbesondere die verschiedenen Wickeltechniken kennen und üben das Anlegen der Verbände ein.

•  Kompressionstherapie in ihren theoretischen und anatomischen Grundlagen

•  Kleine Bandagenkunde

•  Wickelkurs für den pflegerischen Alltag

 

1.5 Prophylaxen in der Pflege

Kriterien, Grundlagen und Praxis in Hinblick auf

Thromboseprophylaxe
Pathophysiologische Grundlagen, Trias der Thromboseentstehung,
Risikoeinschätzung gefährdeter Patientengruppen, phys. Maßnahmen

Pneumonieprophylaxe
Entstehung, Anzeichen, Gefährdungsanalyse, Atemunterstützung
durch Lagerungstechniken

Dekubitusprophylaxe
Auslösefaktoren, kausale Zusammenhänge, Stadien, Skalen, Faktor
Druck und Zeit, Lagerungstechniken, Umgang mit dem Expertenstandard

Kontrakturprophylaxe
Maßnahmen zur Bewegungsförderung

(Dauer 3 Stunden)

 

1.6 Rollstuhl - Selbsterfahrungskurse


als maßgeschneiderte Konzepte für Pflegeschulen und Fachseminare.

Die Bausteine werden auf den Bedarf der Einrichtungen und in Ergänzung
zum Curriculum konzeptioniert.



1.7 Hilfen und Tipps für pflegende Angehörige

Wir analysieren gemeinsam mit den pflegenden Angehörigen die häusliche Situation, geben Tipps in punkto Mobilisierung und Bewegungsförderung der Betroffenen und arbeiten insbesondere auf eine rückenschonenden Arbeitsweise hin.

Mit Blick auf die Vielfalt der Hilfsmittelversorgung auch ideal in Ergänzung zu Hauskrankenpflegekursen der Pflegeeinrichtungen und Bildungsträger.



1.8 Der Weg zum passenden Hilfsmittel

Eine Praxisdiskussion die Verwaltungsabläufe hinterfragt und transparent macht:
Wer? - Was? - Wann? - Wie?

Wie gestaltet sich der Weg von der Beratung über die Verordnung bis zum Kostenvoranschlag über die Bewilligung der Kostenträger zur letztendlichen Versorgung durch das reha team West? Dies und die allgemeine (politische) Entwicklung beleuchten wir mittels eines intensiven Gedankenaustausches.

 

1.9 Mobilitäts-Trainingskurs für Rollstuhlfahrer

Selbsterfahrung im Rollstuhl - Praxisseminar

 

2.0 Die Praxis der enteralen Ernährung

•  Welche Nahrungsbestandteile benötigen wir?
•  (Grund)Indikationen, Stichwort: Mangelernährung
•  Der erste Schritt: Ernährungsanamnese
•  Bestimmung/Auswahl der Nahrungsvariante
•  Dosierung der Sondennahrung
•  Komplikationen: Ursachen und Wege des Entgegen-
wirkens
•  Pflege der PEG und Alltagstipps insbes.
Handling von Ernährungspumpen etc.

(Dauer 2 Stunden)




2.1 Maßnahmen zur LAGERUNG von Patienten und Bewohnern

Im Rahmen dieses Praxis - Seminars werden Mobilisationstechniken ausprobiert und eingeübt, die sich den Bedürfnissen der Pflegenden sowie der Gepflegten gleichermaßen annehmen. Physiologische Bewegungsabläufe sollen analysiert, zu Pflegende in ihren normalen Bewegungsabläufen unterstützt werden. Der Schwerpunkt „Lagerungstechniken“ beinhaltet u. a. die

•  Eigene Körperwahrnehmung als Grundlage zur Anbahnung und Interaktion.

•  Einbindung/Nutzung physiologischer Grundlagen.

•  Lagerungsaspekte bei Halbseitengelähmten.

•  V A T I sowie 30° 90° 136° - Lagerungsvarianten für die tägliche Praxis.

•  Mikrolagerungen

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