"Jetze" hat es jetzt geschafft! Torsten Purschke treibt den niederländischen Newcomer |
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| "Wir kommen alle gerne nach Korschenbroich, diese Atmosphäre auf mehreren Runden, das hat schon was", ließ Andrea Eskau in der Pressekonferenz vor dem Rennen verlauten. "Dabei kommt der enge Kurs den Kniebikern sicherlich entgegen", ergänzte die Goldmedaillengewinnerin von Peking, zumal ein Blick in die Ergebnislisten der vergangenen Jahre die 39-jährige durchaus zu bestätigen scheint. War aber schon das Vorjahresrennen zwischen Decleir, Bruijn, Merklein und Purschke hart umkämpft, so wurde diese 7. reha team West & Otto Bock-Trophy sogar zu einer echten Zentimeterentscheidung auf der Ziellinie. Ein strahlend blauer und durch die Auswirkungen des Vulkans Eyjafjallajökull insofern auch kondensstreifenfreier Himmel bot den passenden Rahmen bei frühlingshaften Temperaturen. Ohne Titelverteidiger Wim Decleir nahmen auf den ersten beiden Runden Roel Bruijn, Jetze Plat, Torsten Purschke, Vico Merklein und Edward Maalouf das Heft in die Hand. Wenn auch Maalouf als H2-Fahrer seiner anfänglichen Führungsarbeit Tribut zollen musste, so konnte er sich doch frühzeitig einen beachtlichen Vorsprung gegenüber Tobias Knecht herausarbeiten, der ihn 14 Tage zuvor beim EHC-Auftakt in Rosenau noch besiegt hatte. An der Seite des Libanesen blieb über den gesamten Rennverlauf Vico Merklein, der im Interview nachher bekennen musste, dass "das, was da heute ganz vorne abging", für ihn diesmal zu schnell war. Edward Maalouf setzte seinerseits neue Maßstäbe. Noch nie in der langen Historie der Rennen von Korschenbroich, die vielen Konkurrenzen der Rennrollstuhlsportler in den neunziger Jahren eingerechnet, ist einem Fahrer gelungen, seine Wertung viermal hintereinander für sich zu entscheiden. 20:19,71 Minuten sahen den Libanesen ebenfalls noch unter dem alten Streckenrekord und in relativer Sichtweite des Spitzentrios. Danach Vico Merklein als Zweitplatziertem der H3, gefolgt von Tobias Knecht als Zweitem der H2. Andrea Eskau lag während des Rennens im Windschatten von Patrick Gabriel und gewann souverän die Frauenkonkurrenz in 23:22,10 Minuten und neuem Streckenrekord vor Svetlana Moshkovich vom Otto Bock - Team. Nicht zu vergessen die vielen attraktiven Positionskämpfe, die sich Klassefahrer wie Hartmut Goldapp, Patrick Gabriel, Jean-Francois Deberg, Ulli Freitag, Ralf Weisang, Thomas Wagner und Friedhelm Müller inmitten einer Veranstaltung lieferten, die mit 3104 Finishern ihrerseits einen neuen Rekord erlebte. Die 8. reha team West & Otto Bock - Trophy startet am 10. April 2011. Ergebnisliste
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Bilder von Marion Kramer
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